Internationales Graduiertenkolleg München-Graz
Das internationale Graduiertenkolleg
Optimization and Numerical Analysis for Partial Differential Equations with Nonsmooth Structures (München-Graz) wurde von der
DFG (
www.dfg.de 
) und dem FWF (
www.fwf.ac.at 
) genehmigt. Es startet zum 1. März 2012 mit 10 Doktorandenstellen in München sowie 5 weiteren in Graz.
Die bei den Webseiten und auch sonst verwendete Abkürzung "IGDK" bedeutet "Internationales Graduiertenkolleg/Doktoratskolleg" und wurde von DFG und FWF gemeinsam ersonnen.
Beteiligte Universitäten und Sprecher
Beim IGDK sind außer der Technischen Universität München (TUM) auch die Universität der Bundeswehr
München, die Karl-Franzens-Universität Graz (KFU) sowie die Technische Universität Graz beteiligt.
Die designierten Sprecher sind Prof. Dr. Boris Vexler (TUM) und
Prof. Dr. Karl Kunisch
(KFU).
Anwendungsgebiete
Die wissenschaftliche Thematik des Graduiertenkollegs ist die mathematische Behandlung von Problemen, die durch partielle Differentialgleichungen (PDEs) modelliert werden und verschiedene Arten von Singularitäten aufweisen. Solche Problemstellungen treten in vielen Anwendungsgebieten der Physik, der Chemie, der Biologie sowie der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften auf.
Gefragte Nachwuchswissenschaftler
Sowohl an den Hochschulen als auch in der Industrie besteht eine signifikante Nachfrage nach Nachwuchswissenschaftlern mit einschlägigen Erfahrungen auf diesem Gebiet der Mathematik. In dem genehmigten internationalen Graduiertenkolleg IGDK werden Wissenschaftler ausgebildet, die diese Nachfrage bedienen.
Ziele und Konzept
Die Hauptziele dieses internationalen Graduiertenkollegs sind die folgenden:
- Entwicklung und Untersuchung neuartiger Methoden zur numerischen Behandlung und Optimierung von PDEs mit nichtglatten Strukturen.
- Transfer der innovativen Forschungsthematik in die Doktorandenausbildung;
Zum Erfolg des Graduiertenkollegs steuern die beteiligten Institute in München und Graz ihre international sichtbaren wissenschaftlichen Stärken sowie sich ergänzende Expertisen in angewandter Mathematik bei.
Die Wissenschaftler in München haben langjährige Erfahrung in analytischer und numerischer Behandlung
nichtlinearer Phänomene. Die Institute in Graz tragen ihre Expertise in Optimierung, Variationsrechnung und numerischer Analysis bei.
Diese komplementären Stärken führen zu besonderen Synergieeffekten, welche in
diesem internationalen Graduiertenkolleg hervorgehoben und gezielt genutzt
werden. Eine große Bandbreite an methodischen Zugängen von Adaptivität über
nichtglatte Optimierung bis hin zur Behandlung von Interfaces fließt in die
Gestaltung des Forschungs- und des Ausbildungsprogramms ein.
Die erfolgreiche Doktorandenausbildung basiert einerseits auf intensiver bilateraler Betreuung und Erfolgskontrolle, andererseits auf der Förderung einer frühen wissenschaftlichen Unabhängigkeit der Doktoranden. Im Rahmen des Ausbildungsprogramms lernen die Doktorandinnen und Doktoranden in Vorlesungen, Kompaktkursen und Sommerschulen die modernen Methoden der numerischen Analysis und Optimierung mit PDEs kennen, um sie in ihren Dissertationsprojekten weiterzuentwickeln und anzuwenden.
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ChristianKredler - 12 Dec 2011